Azubi-Exkursion: Über den Dächern von Freiburg
- vor 16 Stunden
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Die Auszubildenden von Holzbau Schmäh und der Zimmerei Pius Luib zu Besuch in Freiburg und im Schwarzwald.
Am vergangenen Samstag, den 30. März 2026 ging es für die Azubis und einige Ausbilder von Holzbau Schmäh früh los. Um 6:30 Uhr fuhr der Reisebus vom Holzbau Schmäh Campus in Meersburg in Richtung Freiburg ab. Während der Fahrt nutzen einige die Gelegenheit, um noch etwas mehr Schlaf zu bekommen.
Auf halber Strecke gab es eine kleine Vesper-Pause. Hier stießen die Azubis von der befreundeten Zimmerei und Schreinerei Pius Luib aus Bad Saulgau zu uns hinzu und gemeinsam ging die Fahrt weiter bis Freiburg.
Dort gaben uns Sebastian Luib, Zimmerermeister und Geschäftsführer der Zimmerei Luib und eine Architektin eine Führung durch die Dachstühle des Münsters. Luib hatte spannende Fakten insbesondere über den Glockenstuhl parat, den das Unternehmen 2016—2018 restauriert hatte.
Beim Blick in die Dachstühle des Münsters war beeindruckend zu sehen, wie sich die Handwerkstechniken im Laufe der Jahre entwickelten. Während im älteren Teil keinerlei explizite Längsaussteifungen vorhanden waren und das Dach nur durch die Dachlatten und den anstehenden Turm ausgesteift wurden, wurden im neueren Bauabschnitt bereits Streben verbaut, die das Dach in Längsrichtung aussteifen.
Nach der Führung ging es noch direkt zu den Glocken, wo sich viele auf die Suche nach der ältesten Glocke im Münster, der Glocke „Hosanna“ aus dem Jahr 1258 machten. Danach ging’s auf den Turm des Münsters wo alle die Aussicht über Freiburg genossen. Im Anschluss probierten einige die Lange Rote, eine extra lange Bratwurst und Spezialität Freiburgs.
Der nächste Halt des Ausflugs war der Nordschwarzwald. Dort wurde die Gruppe vom Schneewetter überrascht. Im Schneegestöber bekam die Gruppe eine Führung in einem modernisierten Schwarzwaldhaus, welches im 18. Jahrhundert entstand. Es war spannend zu sehen, wie das schindelgedeckte Haus restauriert und behutsam modernisiert wurde, ohne den Charme aus vergangenen Zeiten zu verlieren. So befand sich zum Beispiel im einen Stockwerk Stampflehmboden, der mit seinen Unebenheiten auch in Bauernhäusern im Schwarzwald eingesetzt wurde. Auch spannend: In der Scheune wurden wurden in einem neu gefertigten Tor zahlreiche Schlitze eingefügt, um das Einfliegen von Fledermäusen zu ermöglichen. Zwischendrin gab’s außerdem Zeit für eine kleine Schneeballschlacht und einen Mini-Schneemann.
Mit einem Schätzquiz, wie viele Holzschindeln auf dem Dach verbaut wurden und tollen Eindrücken im Gepäck ging es dann gegen 16:00 Uhr zurück nach Meersburg.








































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